1000- und ein Tipp der Osterhasen-Zuckerfalle zu entgehen.

Ab und zu tappe ich auch in die Zuckerfalle hinein. Manchmal nützt das ganze Training und die guten Vorsätze GAR NICHTS. Es kann nämlich eine Art Besessenheit entstehen, vor allem, wenn wir es uns schon längere Zeit verkniffen haben. Doch Rheuma und Zucker ist einfach keine gute Kombination.

Es kommt zum Glück nur noch selten vor, aber manchmal schlage ich zu. Ganz oben auf der Liste steht Eiscreme. Der Beginn der Eiscremesaison ist hart. Um mich herum, sehe ich Frauen, Männer, Kinder – jung und alt – Eiscreme schleckend durch die Gegend laufen. Das häufig auch noch bei eisiger Kälte. Brrrr…. trotzdem: Ich will das auch!

Frei nach dem Motto, was ich schon immer mal wieder essen wollte, esse ich es dann auch. Meistens geht es mir nicht so besonders gut danach …. Übelkeit, Bauchschmerzen, Krankheitsgefühl und natürlich geschwollene und steife Gelenke. Dann bin ich meistens für viele Monate kuriert und ich komme gut ohne aus.

Was können wir als Menschen mit Rheuma tun, um solchen Attacken, so wenig wie möglich in unserem Leben zu haben? Denn wir alle wissen:

1. Zucker fördert Entzündungen.

2. Zucker bringt die Darmbakterien durcheinander.

3. Zucker schwächt.

4. Zucker macht Schmerzen. Sehr ungünstig bei Rheuma.

Ich habe vor einiger Zeit einen Blogartikel dazu geschrieben. Wenn du willst lies ihn einfach hier (noch) mal. Tja, und wir wollen uns auch nicht immer quälen. Auch wir wollen genießen. Aber auf einem anderen Niveau, oder?

Zucker war gestern und die Anfälle halten wir ab sofort so gering wie nur möglich. Bist du dabei?

  1. Trotzdem! Wenn du über die Stränge schlägst, mach dich nicht fertig. In einem Anfall ist es schwer zu stoppen. Von dem süßen Geschmack wollen die meisten Menschen in dem Moment, wo es im Mund ist immer mehr. Genieße es also in dem Moment!
  2. Doch damit es nicht so häufig vorkommt, bereite dich auf Feste wie auf das jetzt anstehende Osterfest gut vor. Und koche und backe dir einfache leckere Speisen – pikante und süße. Und einiges kannst du sicher auch mitessen. Hier ist ein köstlicher Schokoladenkuchen. Und viele einfache und schnell herzustellende Gerichte, die du auch gut mitnehmen kannst findest du auch in meinem Buch. Und in meinem E-BOOK – speziell für Desserts.
  3. Ganz blöd ist es, wenn die Familie sich an den gedeckten Kaffeetisch mit Kuchen, Keksen und Schokoeiern etc. setzt und für DICH ist NICHTS da. Alles schon erlebt. Da kannst Du entweder nur zu gucken. Ja, das geht tatsächlich. Aber es bringt natürlich keinen Spaß.  Und Du möchtest ja auch kein(e) AußenseiterIn sein, oder?
  4. Und es gibt noch etwas, was ich dir verraten möchte. Ein Geheimnis. Damit kannst du eventuelle Säureüberschüsse, die bei einem Zuckeranfall entstehen sofort behandeln. Und zwar mit Umeboshi. Es klingt exotisch und das ist es auch. Es ist ein japanisches Lebensmittel. Es heißt, dass 10 Gramm Umeboshi, die Säurewirkung von 100 g reinen Zucker neutralisieren kann. Enorm, finde ich! Wie das geht erfährst du genau in diesem Artikel.

Du wirst kein(e) AußenseiterIn bleiben!

Ich erlebe schon seit vielen Jahren, dass einige meiner Familienmitglieder (nicht alle) gern alles mitessen wollen, was ich so mitbringe. Die freuen sich schon immer auf die kleinen Köstlichen, es schmeckt ihnen und sie haben das Gefühl – so wird mir berichtet – dass sie sich gesünder ernähren. Ich bin also nicht mehr nur die „Komische“, die irgendwas Merkwürdiges isst ..:-)

Und noch ein wichtiger Punkt: An dem Tag mache ich auch mal Ausnahmen und schaue, was die anderen so mitgebracht haben. Ich weiß, eine Schwester bringt eine Fischplatte mit. Eine andere hat eine Suppe gekocht. Und sicher werde ich auch ein Ei essen – trotz Arachidonsäure.

Was ich möglichst nicht esse ist etwas mit Zucker, Wurst, Fleischgerichte, Salate mit Mayonnaise… und so weiter. Da bekomme ich sehr schnell Schmerzen und fühle mich unwohl.

Also, pass schön auf dich auf. Denke daran, Du bist der wichtigste Mensch in Deinem Leben. Sorge für Dich wie eine Mutter und dann wird Ostern ein Fest!

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