Kokosblütenzucker ein “gesunder” Zucker?

Heute habe ich ein neues Rezept ausprobiert – Pannacotta mit Kokosblütenzucker, den ich gerade für mich entdeckt habe. Übrigens diesmal sogar glutenfrei ..:-

Nun gibt es neben Reissirup, Reismalz und Ahornsirup noch ein weiteres Süßungsmittel, was gut verträglich ist. Ha ha… freu freu …:-)

Welcher Kokosblütenzucker ist am besten?

Kaufe am besten einen Kokosblütenzucker in Bio-Qualität. Sei es dir wert und gebe ruhig ein bisschen mehr Geld dafür aus. Es lohnt sich. In den minderen Sorten wird der Kokosblütenzucker nämlich mit normalen Zucker gestreckt.

Wie wirkt Kokosblütenzucker auf die Bauchspeicheldrüse?

Es lässt den Blutzuckerspiegel im Vergleich zu Haushaltszucker nur langsam ansteigen. Die Bauchspeicheldrüse braucht also nicht mit einer schnellen und großen Menge Insulin gegensteuern.

Wenn wir etwas sehr zuckerhaltiges essen, schüttet die Bauchspeicheldrüse eine große Menge Insulin aus. Häufig führt das dazu, dass der Blutzuckerspiegel unter den Normwert fällt und es zu einer Unterzuckerung kommt. Das wiederum führt dazu, dass wir ein Hungergefühl entwickeln und schnell wieder etwas essen müssen. Außerdem werden durch Blutzuckerspitzen und großen Mengen Insulin Entzündungen gefördert.

Und wie reagieren die Gelenke?

Zu meiner Freude habe festgestellt, dass ich keinerlei negative Reaktion in meinen Gelenken feststellen konnte. Es scheint also bei einer moderaten Menge keine Entzündungen zu fördern.

Was gibt es noch zu bedenken?

Bedenke einfach, dass es, wenn du akute Entzündungen hast oder dich allgemein krank fühlst, es besser ist vom alltäglichen Zuckerwahn Abschied zu nehmen und einen anderen Umgang mit Süßigkeiten zu trainieren.

Die gute Nachricht: In kleinen Mengen und den richtigen Zuckersorten hältst du diese Auswirkung gering.

Was aber tun bei Heißhunger auf Süßes?

Du kannst dem entgegen wirken, in dem du dich immer schön satt isst mit Fisch, Hülsenfrüchten, kleinen Mengen Fleisch, wenn du es verträgst, Tempeh, in kleinen Mengen Tofu und auch Seitan geht gut.

Weniger Salz benutzen.

Viel Gemüse essen – vor allem die süßen Sorten. Wurzelgemüse, Kohlrabi, Mairüben, Kürbis und auch Zwiebeln werden besonders süß, wenn du sie in große Stücke schneidest und im eigenen Saft schmorst oder backst. Zwiebeln kannst du auch im Ganzen kochen – natürlich die Schale abmachen ..:-)

Der Umgang mit Zucker – wo soll es idealerweise hingehen?

Auf Dauer ist es natürlich schön, wenn wir nicht mehr so abhängig sind von Zucker und unseren Süßbedarf überwiegend über ausgewogenes Essen befriedigen. Aber das ist natürlich eine Entwicklung und bis dahin können wir vermehrt auf all diese tollen Produkte zurückgreifen und unsere Süßgelüste darüber befriedigen.

Heute habe ich ein neues Rezept ausprobiert – Pannacotta mit Kokosblütenzucker, den ich gerade für mich entdeckt habe. Übrigens diesmal sogar glutenfrei ..:-

Benutzt du schon Kokosblütenzucker? Welche Erfahrung hast du damit gemacht? Ich freue mich wie immer über einen Kommentar!!!

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