Was bewirkt fasten und ist es etwas für dich?

Als ich vor einigen Wochen, das Thema Fasten in den Rheumaforen aufbrachte, gab es so viele positive Beiträge dazu, dass ich mich berufen fühlte, darüber einen Artikel zu schreiben. 

Eine Frau schrieb, dass sie regelmäßig fastet und nach jeder Kur, genau mitbekommt, welche Nahrungsmittel sie gut verträgt und welche sie lieber meiden sollte. Nach jedem Fasten fielen mehr von den Lebensmittel weg, die sie für sich als belastend erkannte: Milchprodukte, Gluten, Zucker und Fleisch. Sie ernährt sich seitdem zu 99% vegan und kommt jetzt so gut wie schmerzfrei über die Runden.

Einige andere Frauen schrieben, dass sie während des Fastens schmerzfrei sind, was sie außerordentlich genossen. Die Schmerzen kehrten allerdings mit dem gewohnten Essverhalten zurück.

Hm, das ist doch ein klarer Hinweis darauf, mal etwas Neues zu wagen mit den guten Essgewohnheiten, oder?

Welche Art des Fastens ist sinnvoll?

Es gibt die sogenannte Null-Diät, bei der du wirklich nichts isst und nur Wasser und Tee zu dir nimmst. Diese Art zu fasten ist schon sehr krass und wird auch in der Regel nicht mehr empfohlen. Bei so einer Fastenkur wird auch zuviel Muskulatur abgebaut.

Fasten aus Sicht der traditionellen chinesischen Medizin:

Auch in der traditionellen chinesischen Medizin wird diese Art des Fastens abgelehnt, weil beim Fasten das Qi der Mitte und der Nieren verbraucht wird. Diese sind aber wichtig für unsere körperliche Grundkonstitution und sollten nicht auf diese Weise geschwächt werden.

Welche Fastenkur ist empfehlenswert?

In der chinesischen Medizin gibt es die Frühjahrs- und Herbstkuren. Bei diesen Kuren, die in etwa 3 bis 10 Tage dauern, isst du ein für dich passendes Getreide und trinkst entsprechende Kräutertees dazu. Du kannst diese Art des Fastens auch noch ergänzen durch Gemüsezubereitungen, vor allem mit grünem Gemüse. Bei so einer Kur, wird der Körper nicht so stark belastet wie bei einer Nulldiät und trotzdem entgiftest und reinigst du deinen Körper.

Was ist der Effekt einer Fastenkur?

Diese Kur ist wie ein Neustart.

  1. Du kannst besser Denken, fühlst dich leichter, flexibler und fröhlicher.
  2. Es kann ein Einstieg in eine andere Ernährung sein, weil dir ungesunde Lebensmittel nicht mehr so gut schmecken wie vorher.
  3. Es senkt den Zucker und Cholesterinspiegel.
  4. Es normalisiert den Blutdruck.
  5. Organe werden entlastet und der Darm gereinigt.
  6. Rheumatische Schmerzen werden stark gelindert oder sind in der Zeit gar nicht vorhanden.

Wer sollte nicht fasten?

Menschen, die zu Untergewicht neigen, Probleme mit der Schilddrüse haben, unter schweren Depressionen leiden, generell geschwächt sind oder die im Laufe des Lebens mit Essstörungen zu tun hatten wie Magersucht & Bulimie.

Vorsicht, wenn du Medikamente nimmst.

Fasten wird von der Medizin erfolgreich bei Rheuma und Bluthochdruck eingesetzt. Wenn du Medikamente nimmst und diese täglich brauchst, solltest du nur unter ärztlicher Aufsicht fasten, da Medikamente sich unter einer Fastenkur anders verhalten. Blutgerinnende Medikamente wirken zum Beispiel doppelt so stark während des Fastens.

Gibt es auch andere Möglichkeiten zu entgiften, ohne zu fasten?

Du kannst folgende Lebensmittel verstärkt mit in deine Küche aufnehmen. Gerste, Vollkornreis, grünes Gemüse wie Broccoli, Spitzkohl, Radieschen samt der Blätter, die Blätter sollten aber gekocht sein, Rucola, Feldsalat, Rettich, Lauch, Shiitakepilze, Ingwer – alles Lebensmittel, die den Körper darin unterstützen, Überschüsse loszulassen und Stagnationen zu lösen.

Möchtest du dich mehr damit beschäftigen?

Dann komme in mein Basisseminar. Hier lernst du so für dich zu kochen, dass du einerseits gut genährt wirst und gleichzeitig sanft entgiftest.

Merken

Merken

Quelle: http://www.n-tv.de/wissen/Staendiges-Futtern-macht-krank-article10098071.html

Share this post

Share on facebook
Share on google
Share on twitter
Share on linkedin
Share on pinterest
Share on print
Share on email

Schreibe einen Kommentar

Meine neuesten Blogbeiträge

Rezept
Anke Mouni Meyer

Hirse, die Königin der Getreide

Hirse ist wirklich ein ganz tolles Getreide. In der TCM gilt Hirse als das Getreide der goldenen Mitte. Sie wirkt basisch, ist sehr bekömmlich und

Weiterlesen »

Anmeldung zum Newsletter

Du kannst Dich jederzeit von diesem Newsletter abmelden. Deine Daten werden selbstverständlich nicht an Dritte weitergegeben. Hier geht’s zur Datenschutzerklärung.

Anke Mouni Meyer
Daimlerstraße 20
22763 Hamburg
Telefon: 040 39901243
Email: info@eat-and-move.de

Die mit Sternchen (*) gekennzeichneten Links sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn du auf so einen Affiliate-Link klickst und über diesen Link einkaufst, bekomme ich von dem betreffenden Online-Shop oder Anbieter eine Provision. Für dich verändert sich der Preis nicht.

Ⓒ Anke Mouni Meyer, Eat & Move Hamburg 2019

%d Bloggern gefällt das:

Rückruf


Du hast eine Frage zum Thema Ernährung bei Rheuma? Du möchtest wissen, ob mein Kurs für Dich geeignet ist? Ich helfe Dir gerne weiter. Einfach Deinen Namen und Deine Telefonnummer eingeben und ich rufe Dich ganz bald zurück.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen